Wednesday, January 17, 2007
In einem Wirtschaftsportal hat ein Teilnehmer aus einem Buch des Management-Gurus Jack Welch zitiert, der meinte , dass die meisten Work-Life-Balance-Konzepte in den Firmenbroschüren lediglich dazu dienten, neue Mitarbeiter zu rekrutieren. Ich frage mich gerade, ob das wirklich so schlimm ist. Schließlich ist es weniger entscheidend, ob eine Firma eine betriebseigene Sauna hat, als dass der einzelne Mitarbeiter Work-Life-Balance als persönliches Lebens- und Arbeitskonzept lebt und umsetzt. Und meiner Meinung nach ist auch der wichtigste Beitrag zur Work-Life-Balance die Wertschätzung eines Mitarbeiters. Und dieser Beitrag ist sogar gratis...
Saturday, January 13, 2007
IT-Leute besonders gestresst
Ende des vergangenen Jahres hat das Institut für Arbeit und Technik in Gelsenkirchen eine Studie veröffentlicht, die aufhorchen ließ. Während 16 Monaten haben die Arbeitsforscher sieben IT-Projektgruppen begleitet. Resultat ihrer Untersuchungen war, dass die Mitarbeiter in IT-Projekten bis zu viermal häufiger unter psychosomatischen Beschwerden leiden als der Durchschnitt der Beschäftigten. 40 Prozent stehen kurz vor dem Burnout, fühlen sich seelisch und körperlich völlig erschöpft.
Die Resultate der kleinen IAT-Studie sind weder völlig neu noch kommen sie überraschend. Schon lange ist bekannt, dass die modernen Arbeitsbedingungen (flexible Arbeitszeiten, große Eigenverantwortung etc.) für die Psyche oft sehr schwierig zu handeln sind. Fragt sich nur, was sowohl der einzelne Mitarbeiter als auch der Unternehmer und Personalverantwortliche für Konsequenzen aus dieser Erkenntnis zu ziehen bereit ist.
Markus Frey
Die Resultate der kleinen IAT-Studie sind weder völlig neu noch kommen sie überraschend. Schon lange ist bekannt, dass die modernen Arbeitsbedingungen (flexible Arbeitszeiten, große Eigenverantwortung etc.) für die Psyche oft sehr schwierig zu handeln sind. Fragt sich nur, was sowohl der einzelne Mitarbeiter als auch der Unternehmer und Personalverantwortliche für Konsequenzen aus dieser Erkenntnis zu ziehen bereit ist.
Markus Frey
