Hmm, das Thema Selbstkonzepte wird mich wohl noch länger beschäftigen. Zunächst muss ich ja wie gestern erwähnt ein Interview mit einer Spitzensportlerin transkribieren. Ich habe es bereits im Juni für meine Doktorarbeit geführt. Eine starke, begeisterungsfähige und begeisternde Frau. Hat schon in ganz jungen Jahren bei einem Unfall beide Beine verloren und ist heute eine der ganz wenigen, die mit zwei Prothesen ohne Krücken gehen kann. Im Sport so ziemlich alles abgeräumt, was es abzuräumen gab und auch beruflich Karriere gemacht. Das funktioniert natürlich nur mit einem brauchbaren Selbstkonzept. Das hat sie, keine Frage...
Und dann las ich, sozusagen als Contrapunkt, noch diesen Artikel in der ZEIT. Darin wurde Deutschland als "Land der Hypochonder" bezeichnet. Hmm, dass z.B. psychosomatische Gründe bei vielen Krankheiten eine große Rolle spielen, wusste ich ja. Aber ein Land der Hypochonder? Der ZEIT-Artikel erschien allerdings gut recherchiert.
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